Neue Publikation von Roman Brtka:„eSport: Die Spiele beginnen – Welche Rechtsfragen sind zu klären?“

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „GRUR Prax“ (GRUR-Prax 2017, 500 ff.) ist der Aufsatz „eSport: Die Spiele beginnen – Welche Rechtsfragen sind zu klären?“ unseres Münchner Counsels Roman Brtka erschienen.

Als eSport bezeichnet man im Allgemeinen den Wettkampf zwischen Menschen mittels Computer- oder Videospiele unterschiedlicher Genres (etwa Echtzeitstrategie-Spiele, Ego-Shooter oder Sportsimulationen). In den letzten Jahren sind Zuschauer- und Umsatzzahlen in diesem Bereich stark gewachsen, sodass der eSport immer stärker in den Fokus von Veranstaltern, Ligen, Sponsoren und traditionellen Sportvereinen rücken. In diesem Zusammenhang stellt sich nicht nur die Frage, ob eSport „echter“ Sport ist.

Es bestehen auch zahlreiche Fragestellungen im Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes und Urheberrechts. Wie sieht der urheberrechtliche Schutz der Computer-/Videospielhersteller aus? Was ist von den Veranstaltern von eSport-Events zu beachten? Haben eSportler eine eigenes Leistungsschutzrecht? Ist der Einsatz von Cheatbots legal und welche Anforderungen bestehen in Bezug auf Werbung, Jugendschutz und Doping? Der Aufsatz setzt sich mit diesen komplexen Fragestellungen auseinander und kann im Volltext hier unter Beck-Online abgerufen werden (kostenpflichtig).

Jahresrückblick der Medienanstalten

Die Landesmedienanstalten haben über ihre gemeinsame Homepage heute ihren Jahresrückblick veröffentlicht. Der Artikel gibt nicht nur einen guten Überblick über die Themen, die Medienpolitik und -regulierung derzeit bewegen. Er enthält auch einige Informationen zu konkreten Regulierungsverfahren, die die Medienanstalten in diesem Jahr durchgeführt haben. Nicht alles davon dürfte bisher öffentlich bekannt gewesen sein. Von Dr. Simon Assion

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Online-Konsultation zur Jugendschutz-Novelle 2014 gestartet

Nachdem der erste Versuch im Jahr 2010 gescheitert ist, versuchen sich die Länder erneut an einer Novellierung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV). In diesem Jahr wird erstmals vorab die Möglichkeit einer Online-Konsultation angeboten. Dazu wurde ein Diskussionspapier mit ersten Entwürfen und Fragen veröffentlicht, zu denen jeder interessierte Bürger eigene Kommentare abgeben kann, die im anschließenden Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden sollen. Von Michael Stulz-Herrnstadt & Christoph Engelmann

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Das plant die neue Regierung in den Bereichen Medien & Kommunikation

Mehr als einen Monat nach Zusammentritt des neu gewählten Bundestages haben sich CDU, CSU und SPD auf ihren Koalitionsvertrag „Deutschlands Zukunft gestalten“ für die 18. Legislaturperiode geeinigt. Das 180 seitenstarke Papier enthält umfangreiche Pläne für Medien und Internet (immerhin zehn Seiten) und bildet die Basis für vier Jahre Regierungspolitik in Deutschland. Grund genug also, die relevanten Vorhaben zusammenzufassen. Von Stefan Engels 

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Grundrechtliche Positionen der Rundfunkveranstalter und Telemedienanbieter gestärkt

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Urteil vom 19. September 2013 (Az. 7 BV 13.196) einen Bescheid der Medienaufsicht vollständig aufgehoben, mit dem über 1.400 Teletextseiten beanstandet und untersagt worden waren. Von Michael Stulz-Herrnstadt

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Anerkennung von Jugendschutzprogrammen für Inhalte „ab 18“

Mit Wirkung ab Juni sind die beiden von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) anerkannten Jugendschutzprogramme auch für Inhalte „ab 18 Jahren“ zugelassen. Von Michael Stulz-Herrnstadt & Christoph Engelmann

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Zeitenwende für den Jugendschutz im Netz — erstmalige Anerkennung von Jugendschutzprogrammen

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat am 9. Februar erstmals zwei Jugendschutzprogramme unter Auflage anerkannt. Dies ist ein elementarer Schritt für die Jugendmedienschutzregulierung. Denn nunmehr stehen für Internet-Inhalte-Anbieter erstmals Alternativen zu Sendezeitbeschränkungen oder Vorschaltmaßnahmen zur Verfügung. Anerkannt wurden die Programme des Vereins von JusProg e.V. (www.jugendschutzprogramm.de) und der Deutschen Telekom (www.telekom.de/kinderschutz). Von Michael Stulz-Herrnstadt

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